
Im Titel seht Ihr mal direkt das fantastische Panorama vom Camping des Abers aus auf den Spot!
Es handelt sich bei unseren zwei getesteten Spots um wunderschöne Sandbuchten, die je nach Tidenstand mehr oder weniger komfortabel erreichbar sind. Beide mit Vom-Bett-aufs-Brett-Qualitäten: Dunes de Sainte-Marguerite und Keremma.
Dunes de Sainte Marguerite / Camping des Abers
Einmal an einem Sonntag, wo auch die Fotos entstanden sind. Da war es dann etwas voller, aber immer noch gut erträglich. Hier ist auch eine Kiteschule unterwegs. Lustigerweise, was wir in Frankreich nicht gedacht hätten, gibt es auch hier das Phänomen: um 18 Uhr macht der Spot zu und es leert sich schlagartig. Oder liegt es daran, dass auf dem Campingplatz relativ viele Deutsche sind?
Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß! Der Spot war perfekt für eine kleine Foto-Quatsch-Session, da man gemütlich in der Badewanne rumstehen kann. Der Fotograf hat übrigens überlebt 😉
Es ist Westwind, genau auflandig und auflaufendes Wasser. Der Erste, der dann über die neue Wasserfläche fährt, wenn beide Buchten zusammenfließen, gewinnt definitiv den Tages-Euphorie-Sieg.
Insgesamt ist der Spot mega safe und sicher. Die gewaltigen Brecher, die man in der Ferne sieht und die der Atlantik anschleppt, werden draußen schon abgefangen.
Das zweite Mal waren wir in der Woche gerade mal zu sechst auf der schönen Wasserfläche. Diesmal bei ablaufenden Wasser. Nicht ganz so komfortabel, wenn einem plötzlich das Wasser unterm Popo weggezogen wird und der Wind nicht mehr reicht. Passieren kann hier aber nichts.
Auf dem Camping kann man sich wunderbar häuslich einrichten.
Um diese Jahreszeit gab es keinerlei Einschränkungen in der Kitezone. Wir haben aber gelesen und gehört, dass es im Sommer dann Einstiegszonen gibt.
Westwind war schon sehr komfortabel. Generell gilt das für alles was mit West zu tun hat. Ein bißchen Nordost ginge auch noch. Hatten wir aber nicht.
Für die Null-Wind Tage ist hier auch geniales SUP- Revier. Die kleinen Inselchen laden zu vielen Entdeckungen ein.
Wir haben eine längere Tour gemacht über die Bucht zum nächsten Strand, dort eine kleine Pause und auf der anderen Seite der Insel zurück. Ein Stück gab es Einfluss vom offenen Meer ohne Insel-Schutz. War etwas wackelig 😉 Dafür fährt man dann wieder über Austernbänke unter sich zurück. Eine schöne Tour. Waren ca. 7km.
Wie es sonst noch so am Camping war, könnt Ihr hier nachlesen:
BRETAGNE II – FINISTÈRE NORD – LANDÉDA – CAMPING DES ABERS
Keremma
Keremma ist für uns jetzt nur ein Sammelbegriff für eine riesige vielseitige Bucht! Das mit den Schreibweisen ist hier etwas schwierig, die zwischen französisch, bretonisch und deutsche Anpassung immer wechseln. Wir waren nur 2 Tage hier. Am ersten war weder Wind noch Wasser da. Hier ein Blick auf die Bucht von einem Parkplatz auf der linken Seite. Man scheitert auch mal wieder völlig daran, alles auf ein Foto zu packen:
Auf der anderen Seite gegenüber erkennt man auch einen Camping. Von dort kommen auch ein paar Kiter raus. Ein bißchen kann man auf den Fotos erkennen, wie gigantisch groß die Bucht ist.
Der Parkplatz am nördlichen Spot (Ode Vraz) hat uns nicht so gut gefallen. Er war eher klein und weiter weg vom Wasser und die abgeschrankte Parkfläche zeigt von dem Ansturm im Sommer. Aber auch hier ist alles ausgeschildert.
Was es sonst noch drumherum gibt, könnt Ihr hier lesen:
BRETAGNE III – FINISTÈRE NORD – NORMANDIE
Für beide Spots gilt übrigens: schaut sie Euch mal auf Apple Karten an. Im rausgezoomten Modus sieht man die Spots bei Flut. Wenn man ranzoomt ist Ebbe.
Generell fanden wir: poaaaah! Diese Buchten sind schon der Hammer!
Positiv fanden wir, dass hier wirklich viele mit Helm unterwegs sind! Weiter so!
Hier die 2 Spots auf der Karte:
Und wer möchte – hier ist unser Bericht über Kiten auf den Äußeren Hebriden:
KITEN AUF DEN ÄUSSEREN HEBRIDEN
