Frankreich

Vom Mittelmeer zurück

Nun befinden wir uns also auf dem Rückweg. Aber das heißt ja noch nicht, dass der Urlaub vorbei ist!

 

Mittwoch 9.3.2016

Heute wieder gänzlich windstill und Regen angesagt. Total verrückt! Shopping!

Erstmal plündert Frohmi in Porte La Nouvelle einen Supermarkt, während Bo unser Häkchen an einer Lavage vom Salz befreit. Selbstwaschanlagen in entsprechender Größe findet man in Frankreich zum Glück in fast jedem Ort.

Danach geht´s in Narbonne endlich in den Decathlon. Seit wir in Hückelhoven zu Hause unseren „eigenen“ Decathlon um die Ecke haben, sind wir wirklich gut ausgestattet! Aber es gehört nun mal zum Urlaub zwingend dazu! Als wir stolz mit ein paar Sachen wieder rauskommen, regnet es tatsächlich!

Wir fahren nach Gruissan. Hier waren wir auch schon öfters. Wir wollen noch mal auf den schönen großen Stellplatz am Hafen. Ein großer Schotterparkplatz – wie für uns gemacht! Auch ein guter Übernachtungsplatz auf dem Weg weiter in den Süden, da nah an der Autobahn.

Aire Municipale des 4 Vents
N 43˚6´15˝  E 3˚5´57˝
9 € (ohne Automat)
Ver- und Entsorgung
Duschen (für Mutige…)

Wir machen es uns für 3 Regenstunden im Womo gemütlich. Auch mal schön!! Um 4 Uhr hört der aber wieder auf und wir starten einen Rundgang durch den Ort.

Am Hafen (siehe Titelbild) ist auch der Ferienort gelegen. Ausgestorben, wie im Moment alles noch. Die Bauordnung scheint hier halbrunde Dächer vorzuschreiben.

Fußläufig ist aber auch das alte Gruissan zu erreichen und das ist wirklich hübsch! Natürlich auch leer.

Ich hatte wegen dem Regenwetter mal die große Kamera zu Hause gelassen. Und bin doch immer wieder erstaunt, was das iphone inzwischen für Bilder macht. Man kann sogar mal in eine Blüte reinkriechen.

Wir besteigen die alte Burg aus dem 13. Jarhundert. 

Von hier hat man einen tollen Rundumblick. Bis zum Cap Leucate. 

Und tatsächlich kommt doch dann auch wieder die Sonne raus. 

Da der Spaziergang mal wieder länger als geplant dauerte, gibt es hier zum Glück endlich auch wieder diverse „echte“ Boulanger. 

Und wir stärken uns mit einem sündhaft leckeren Ding aus Blätterteig UND Marzipan UND Chocolat!

Wieder gestärkt finden wir auch endlich einen geöffneten Weinladen und Frohmi ergattert noch einen Karton Wein.

 

Donnerstag 10.3.2016

Heute machen wir ein Stück Strecke und fahren ca. 300km zurück in die Provence. Nach Carpentras. Hier wurde uns von einer Kollegin ein Markt empfohlen, der Freitags ist.

 

Der Stellplatz ist vor dem Camping Municipale und macht einen guten Eindruck. 

Aire de Camping Car, Carpentras
N 44˚2´39˝   E 5˚3´15˝
8 Stellplätze
Ver- und Entsorgung
Umsonst

 

Vom Stellplatz läuft man ca. 15 Minuten ins Zentrum. Wir starten einen informativen Rundgang. 

Uns gefällt die Stadt gut. Besonders nach den ganzen aufgehübschten und ausgestorbenen Touri-Hochburgen (die uns auch gefallen) eine „echte“ französische Stadt mit „echten“ Menschen und Leben. 

Hübsche Geschäften …

 

… und hübsche Schaufenster-Deko.

Heute hat man wieder gute Sicht in die Berge. Der nahegelegene Mont Ventoux hat noch einen Schneegipfel. Selbst die Berge im Inland hatten heute morgen noch eine dünne Zuckerschicht.

 Und weil uns im Supermarché ein Raclettekäse in den Einkaufskorb gehüpft ist, gibt es heute unser Silvester-Menu: Kerzen-Raclette.

 

Freitag 11.3.2016

Da wir heute auch noch ein Stück Strecke nach Hause machen wollen, stehen wir früh auf und gehen auf den Markt.

 

Und der ist wirklich toll. Denn er erstreckt sich über die komplette Altstadt. Und man findet in jeder Ecke noch ein paar Stände. 

Natürlich gibt es auch die Billig-Klamotten-Stände. Aber alle Leckereien der Provence sind so ausreichend vertreten, dass Frohmi genug Geld ausgeben kann.

Es scheint Radieschen-Zeit zu sein. 

Der Trüffel-Markt, der im Reiseführer beschrieben steht, beschränkt sich auf 2 kleine Ministände. Das hatten wir uns anders  vorgestellt. Aber das Zeug ist ja auch echt teuer. 100g kosteten zwischen 25 und 90 Euro.

 

Der Rucksack ist voll und endlich eine Pizza a emporter für die Mittagspause gefangen. Danach geht´s ab auf die Autobahn Richtung Norden.

 

Die letzte Nacht schlafen wir nach 680 km in Pont-a-Mousson. Hier waren wir auch schon mal und wussten dass er gut ist. Zu beachten ist aber, dass er tatsächlich um 20 Uhr die Schranken schließt!

 

Port de Plaisance, Pont a Mousson
N 48˚54´7˝   E 6˚3´45˝
9,50 €
Ver- und Entsorgung
Toilette und Dusche
Strom inklusive
WiFi

  

Samstag 12.3.2016

 

Juchhee! Ein eindeutiges Hupen, lässt mich aus dem Bett purzeln. Der Bäckerwagen ist da! Gehört auch zwingend zu einem Frankreich-Urlaub dazu. Check!

 

Wir machen noch einen kleinen Spaziergang in die nahegelegene Stadt. Hier ist wieder Markt. Markt Nr. 3 in diesem Urlaub. Hier gibt es u.a. eine kleine Markthalle, die ganz hübsch ist.

Nun zieht es uns aber ab nach Hause. Auf die Bahn zur Katze.

Gerade fahren wir durch die graue diesige mit Schneeflecken versehene Eifel. Das ist gut, denn da weiß man doch wieder, dass man Sturm und Sonne definitiv bevorzugt! 🙂

Tschüß schöner Urlaub!

 

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