Au revoir, France! – Heimfahrt über Lac de Madine, Verdun, Dun-sur-Meuse und Houyet

Es ist Zeit … die Heimfahrt steht an. Und weil wir es nicht eilig haben (naja, ein bißchen schon – der Alltag ruft), haben wir die letzten Kilometer auf drei Tage und drei Übernachtungen verteilt. Autobahn? Kennen wir. Wollen wir aber nicht. 🙂

8 Euro unter Pinien – Juchhee!

Unser Startpunkt: ein wunderbarer Stausee. Der Lac de Madine bei Nonsard-Lamarche. Und der hat uns direkt richtig viel Freude gemacht! Es gibt ein VIP-Camping und ein Eco-Camping. Wir nehmen – logisch! – Eco. Kostet ganze 8 Euro und man sucht sich in einem parkähnlichen Gelände unter Pinien einfach selbst ein Plätzchen. Dazu 30 Grad am Abend. Mitte September!!

Am See ist wenig los. Dabei ist das hier eigentlich ziemlich touristisch: SUPs leihen, dies und das und alles Mögliche. Und Parkfelder ohne Ende. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie viele Touristen hier im Sommer unterkommen müssen … Jetzt im September? Gähnende Leere. Uns soll’s recht sein.

Tilda hat Platz ohne Ende zum Pesen. Und wir können sie auch nochmal so richtig auspowern.

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Schweden? Nein – Zone Rouge!

Am nächsten Tag geht’s lange. Sehr lange. Über eine Straße durch Wälder, die es in sich haben: Das ist die Zone Rouge rund um Verdun. Nach dem Ersten Weltkrieg aufgeforstet – und im Boden liegt immer noch unfassbar viel Munition verbuddelt. Stimmt nachdenklich.

Und trotzdem: Man fährt und fährt und fährt durch diese Wälder und kommt sich vor wie in Schweden.

Mittagspause machen wir im Forêt Communale de Saint-Rémy-la-Calonne – an einem Platz, den wir in einer Camping-App gefunden haben. Wunderschön!

Skurrile Dörfchen und ein sehr, sehr großes Weinregal

Und schon geht’s weiter. Durch Dörfchen, die teilweise … na, sagen wir mal … ein bißchen skurril anmuten.

Dann: Intermarché Hyper. Sehr, sehr groß. Frohmi macht erstmal einen sehr, sehr intensiven Einkauf. Das Weinregal auf dem Bild spricht für sich … Man wächst quasi mit seinen Aufgaben. 😂

Ganz ehrlich: Die 300 Kilometer über Land haben sich ewig hingezogen. Aber sie haben uns nochmal gezeigt, wie unfassbar schön Frankreich abseits der Autobahn sein kann. Wer viel Zeit mitbringt und gute Federn hat (danke, MaLTe!), für den ist das alles wunder-wunderschön. Wir haben’s sehr genossen.

Abendgassi mit Aussicht

Am Abend kommen wir an der Maas an. Dun-sur-Meuse. Stellplatz mit Blick auf den Kanal – wunderschön!

Die Abendgassi-Runde wird ein bißchen länger: hoch zu einer alten Kirche auf dem Hügel. Und zack! Aussicht über die Maas und die Seen drumherum. Huiii …

Au revoir, France – bonjour, Belgique!

Unsere letzte Übernachtung: ein Camping Car Park in den Ardennen, in Houyet. Und damit schon in Belgien. Auf Wiedersehen, du schönes Frankreich. Hallo, du schönes Belgien! (Aber psst: Frankreich hat uns sehr, sehr gut gefallen.)

img 8678 1024x596 - Au revoir, France! – Heimfahrt über Lac de Madine, Verdun, Dun-sur-Meuse und Houyet

Den letzten Abend genießen wir hier auf diesem wunderschönen Stellplatz, stromern noch ein bißchen durch die Gegend und lassen die Reise sacken.

Und schon sind drei Wochen Urlaub rum … Morgen noch die letzten 170 Kilometer an Lüttich vorbei, dann sind wir wieder zu Hause.

Das Schönste daran? Das nächste lange Wochenende ist schon geplant.

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