Über den Col du Galibier an den Lac du Bourget

Früh raus auf dem Camping in La Grave – heute wollten wir den Col du Galibier möglichst zeitig unter die Räder nehmen. MaLTe ist fit, wir sind’s auch, und schon geht’s los.

Und ja … die Strecke hat’s dann doch in sich. Anspruchsvoller als gedacht. Rechts fehlen streckenweise einfach die Begrenzungen. Da geht’s dann so ins Nichts. Zwischendurch hatte Bo ein bißchen ein komisches Gefühl im Bauch – aber ganz ehrlich: alles gar kein Problem. Mit Ruhe und viel Langsamkeit schraubt man sich da wunderbar rauf.

Oben vor dem Tunnel

Kamera raus. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie das da aussieht. Fantastisch. Unglaublich. Wir sind eine ganze Weile einfach nur rumgestanden und haben geguckt.

Tunnel statt Gipfelschleife

Die letzte kleine Schleife ganz über den Pass ist für über 3,5 Tonnen gesperrt. Da haben wir uns diesmal brav dran gehalten und sind durch den Tunnel gefahren. Und auf der anderen Seite – bäm! Noch mehr Berge. Wieder ein komplett anderer Eindruck. Wirklich, wirklich sehr sehr schön da oben.

Danach haben wir uns Zeit gelassen. Hier ein Kaffee, da ein Eis, dort eine Mittagspause. Runterschrauben, gucken, weiterfahren. So muss das.

Und dann der Kulturschock

Langsam aber sicher ging’s weiter an den Lac du Bourget, auf einen Camping Municipal ganz im Süden. Und da hat uns die Zivilisation wieder eingeholt. Vor der Rezeption standen gefühlt zwanzig Wohnmobile und wollten einchecken. Umdrehen? Ging nicht. Straße zu schmal. Also: Augen zu und durch.

Frohmi hat uns dann heldenhaft ein kleines Plätzchen organisiert – das sogar ganz hübsch ist. Aber der Platz ist complet. Rappelvoll. Mitten im September! Viele Deutsche, Schweizer, Franzosen, Belgier. So ein buntes Durcheinander mögen wir ja eigentlich sehr gerne. Nur so voll … damit müssen wir erstmal klarkommen 😅

Verdaut haben wir das mit zwei kleinen Runden am See. Und danach ziemlich müde ins Bett.

Morgen geht’s weiter Richtung Norden …

Ein Kommentar zu „Über den Col du Galibier an den Lac du Bourget“

  1. Avatar von Michael Ullrich
    Michael Ullrich

    Hallo ihr drei,
    wirklich eine coole Tour, die ihr da macht. Mit eurem MaLTE habt ihr genau das richtige Womo für solche Trip‘s. Mit der Marygold wäre das viel anstrengender, wenn es überhaupt so machbar wäre. An solchen Pässen hätte sie mächtig zu kämpfen.
    Da ist die Marygold bei uns scheinbar besser aufgehoben. Obwohl sie hier in Norwegen jetzt auch ganz schön „ackern“ muss und manchmal 4×4 auch einiges leichter oder möglich machen würde. Aber sowohl ihr, als auch wir haben es ja genauso gewollt und sind alle damit glücklich.

    Wir wünschen euch weiterhin eine tolle Roadtour und bleibt gesund.
    Viele Grüße von Gabi, Micha und Marygold

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