Vom ersten Campingplatz am Lac de Serre-Ponçon geht es weiter zum zweiten – und zwar am selben See. Wir sind immer noch nicht ganz auf der Höhe, also gönnen wir uns hier erst mal zwei Tage zum Auskurieren. Es gibt schlechtere Orte, um wieder gesund zu werden.

Wir bekommen einen wunderschönen terrassierten Platz mit grandiosem Blick über den See. Campingmöbel raus, hinsetzen, abhängen. Dazu französisches Baguette, ein bisschen Rotwein und Käse – und wir haben ja schon Mittag, also passt das schon. So lässt sich der Tag aushalten.


Der Blick auf den See und in die Berge ist wirklich spektakulär. Auf dem Wasser ist ordentlich was los: Wakeboarder, Wingfoiler, Segler – eigentlich alles, was man auf dem Wasser so machen kann.


Der Platz ist richtig schön angelegt. Ganz vorne die Seeplätze sind natürlich der Traum, aber bei über 30 Grad haben wir uns lieber auf die dritte Terrassenebene gestellt. Da ist nämlich den ganzen Tag Schatten, und das macht die Sache deutlich erträglicher – auch für unser Fellmonster.



Wenn mal weniger Wind geht, wird hier gewakesurft. Die Wakeboote haben so viel Verdrängung, dass hinten eine richtig gute Welle steht. Normalerweise ist Wakeboarden nicht so unser Ding, aber das hier könnten wir uns durchaus vorstellen. Wir suchen also noch jemanden mit Boot, der uns mitnimmt.


Zwischendurch immer wieder kleine Spaziergänge. Und plötzlich planscht Tilda im Wasser herum – wir wissen auch nicht, was in sie gefahren ist. Über uns landen immer wieder Paragleiter aus den Bergen, das scheint hier ein beliebter Landeplatz zu sein.


Und abends geht’s dann los: Gewitter. Es schüttet und donnert ordentlich, die Tropfen fühlen sich an wie Tennisbälle. Der ganze Platz wird schlagartig sehr, sehr ruhig – dafür ist der Regen sehr, sehr laut. Immer wieder Sonne und Regen gleichzeitig. Frohmi rennt raus und sucht den Regenbogen.


Weil es den ganzen Abend immer mal wieder schüttet, lassen wir den Tag gemütlich im Wohnmobil ausklingen. Zwei Tage auf diesem schönen Platz mit toller Aussicht – und mal schauen, vielleicht geht’s morgen ein Stückchen weiter, wenn es uns besser geht.


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