Lac de Serre-Ponçon – Wingfoil-Spot mit Badewannen-Charme

Hundertdreißig Kilometer. Durch die Berge. Das Navi sagt anderthalb Stunden.

Ha.

Wir winken also unserem ersten schönen Bergsee zum Abschied und machen uns auf zum Lac de Serre-Ponçon – Wingfoil-Spot, und darauf freuen wir uns wirklich. Vorher noch schnell tanken. Und wie immer treffen wir zielsicher die teuerste Tankstelle weit und breit. Ist Urlaub. Egal!

Mittags stehen wir auf einem kleinen Parkplatz mitten in den Bergen und machen erstmal Pause. Und dann fahren wir. Und fahren. Und fahren. Nach drei Stunden rollen wir auf den Campingplatz. Anderthalb Stunden, dass ich nicht lache …

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Camping Municipal la Garenne in Crots – unter Pinien

Ein Camping municipal. Mögen wir sehr gerne. Und hier fühlen wir uns auf Anhieb sauwohl, mitten in den Pinien. Tilda legt sich sofort unter die Bäume und macht auf Fellmonster im Schatten.

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Wir richten uns häuslich ein und beschließen: zwei Tage bleiben. Ausruhen. Die kleine Frohmi hat sich auf der Messe nämlich eine Erkältung eingefangen. Also wird geschlafen, gedöst und gar nichts gemacht. Bei 33 Grad unter Pinien ist das auch überhaupt nicht schwer.

Der See sieht aus wie eine Badewanne – und ist trotzdem großartig

Ganz aufs Rumliegen können wir uns dann aber doch nicht beschränken. Wir müssen ja mal gucken. Und der See ist sensationell! Nur: da fehlt Wasser. Ganz schön viel Wasser. Darauf waren wir zwar vorbereitet, aber wenn man ein bisschen am Ufer entlangspaziert, sieht man erst, wie viel wirklich fehlt.

Stört hier aber offensichtlich keinen. Foilen, Surfen, Segeln – alles, was auf dem Wasser erlaubt ist, ist auch auf dem Wasser. Sieht ein bisschen aus wie eine große Badewanne. Ist aber richtig cool.

Und es hat einen Rhythmus: Vormittags passiert nichts. Gar nichts. Aber wenn gegen fünfzehn Uhr die Thermik einsetzt – zack, Wassersportler so weit das Auge reicht. Am nächsten Tag das gleiche Spiel von vorne. Eine Wing- und Windsurfschule gibt’s hier übrigens auch: „Le Spot“.

Beim Abendspaziergang treffen wir dann noch seltsame Schildkröten. Unsere eigene Kröte fand die mäßig spannend 🙂

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Zwei Tage wunderbare Ruhe. Genau das, was wir gebraucht haben.

Und schon geht’s weiter …

Irgendwann ist aber auch der schönste Kühlschrank leer. Also am dritten Tag rein in den Intermarché, Vorräte bunkern – und dann weiter zum nächsten Camping Municipal. Diesmal mit Seeblick!

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