330 Kilometer. Das war unsere Tagesration bis zum nächsten Ziel. Und was für eins!
Dann schraubt man sich die Serpentinen runter – und plötzlich liegt er da unten. Der Lac de Monteynard-Avignonet. Mittendrin im Alpenpanorama, als hätte da jemand mit Absicht ein Stück Karibik zwischen die Berge geschoben. Wir konnten uns kaum auf die Straße konzentrieren.

Der erste Blick geht natürlich sofort aufs Wasser. Wo sonst? Und siehe da: da ist schon was los! Wassersportler unterwegs, überall kleine bunte Punkte auf dem See. Da wurde uns direkt ganz warm ums Herz …

Zweite Reihe? Perfekt!
Wir haben uns für den Wohnmobilstellplatz entschieden – und waren sofort verliebt. Wir stehen unter Bäumen. Zwar in der zweiten Reihe, aber dafür ein bißchen erhöht. Und damit haben wir einen hervorragenden Blick auf den See. Manchmal ist zweite Reihe eben doch erste Wahl!

Erstmal akklimatisieren. Und dann? Gibt’s ein feudales Abendessen mit Aussicht. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie gut das schmeckt, wenn im Hintergrund die Berge stehen und das Wasser glitzert.

Der Platz gefällt uns übrigens so gut, dass wir beschließen zu bleiben. Auch als in der ersten Reihe immer mal wieder was frei wird. Wir bleiben. Basta.
Gassi mit Baguette-Radar
Eine kleine Runde mit dem Fellmonster führt uns über den Platz. Und dabei entdeckt Frohmi La Petite Boutique. Ihr Baguette-Radar hatte natürlich sofort gewittert, dass es da morgen früh Frühstück geben könnte!

Dazwischen immer wieder: Blick auf den See. Blick auf die Berge. Echt toll. Es gibt auch eine kleine Bar auf dem Platz – die haben wir allerdings nur von außen bewundert.

Abends dann noch eine größere Gassirunde. Wir erkunden mal den Campingplatz zur rechten Seite. Vielleicht ist der ja auch was? Ist er bestimmt. Aber uns zieht es doch wieder zurück auf unseren Stellplatz. Zu unserem Baum. Zu unserer Aussicht.

Warten auf den Wind
Am nächsten Morgen hat Frohmi tatsächlich ein tolles Baguette gefangen. (Ja, gefangen. Bei uns wird Baguette gejagt.) Also erstmal gemütlich frühstücken und langsam in den Tag starten – der Wind hier ist thermisch bedingt und legt sowieso erst mittags los. Kein Grund zur Hektik!
Material aufbauen. Und um 13 Uhr geht’s aufs Wasser. Juchhee!
Und dann? Riesenspaß. Der Wind hätte gerne noch ein bißchen mehr sein dürfen, aber wir kommen beide jeweils ein Stündchen ins Hin- und Herfahren. Vor DIESER Kulisse. Auf DIESEM türkisblauen Wasser. Das übrigens richtig warm ist. Ganz ehrlich: mehr braucht es nicht.
Wirklich ein toller Wingfoil Spot mit der Bett aufs Brett Option- finden wir sehr gut 👍







Sonnenuntergang zum Ausklang
Abends noch eine kleine Gassirunde in die andere Richtung, rüber zum Campingplatz La Plage. Und dann wandern wir bei Sonnenuntergang zurück zu unserem Stellplatz.

Und lassen den Abend gemütlich ausklingen. So wie es sich gehört.

Anderthalb Tage am See. Und morgen geht’s aller Wahrscheinlichkeit nach weiter. Mal gucken, was hier sonst noch so Tolles auf uns wartet …

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