Messetag auf dem Caravan Salon – und der fing für uns entspannt an. Wir waren früh dran, weil unser Bühnentermin schon am Vormittag stand. Also erst mal in der Starterwelt breitgemacht, Kaffee, ankommen, den Trubel auf uns zukommen lassen.




Eine Stunde Bühne in der Starterwelt
Dann durften wir auf die Bühne krabbeln. Eine ganze Stunde hat uns Katharina Knoll ausgefragt: Welches Wohnmobil passt zu wem, was unterscheidet die Klassen, Wohnwagen oder Wohnmobil, welches technische Equipment lohnt sich wirklich – und so weiter, und so weiter.
Wir standen mit unseren zwanzig Jahren Erfahrung da und hatten auf fast jede Frage eine Antwort parat. Das Publikum war gut gefüllt, die Sonne schien, und Katharina ist eine absolut professionelle Moderatorin. Hat richtig Spaß gemacht.


Rein ins Getümmel: Sportwagen verschwinden in Fahrzeugbäuchen
Tagwerk erledigt, jetzt sind wir dran. Und wenn man schon mal da ist, guckt man sich natürlich erst die ganz fetten Kisten an. Vor den Riesenlinern standen schon die Ferraris, die unten im Bauch der Fahrzeuge sauber verstaut werden können. Beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue, dass solche Sportwagen da einfach reinpassen.

Bei Bimobil müssen wir sowieso immer vorbei. Ihr wisst ja, unser Herz schlägt doch immer mehr für die robusten Wohnmobile. Geile Karren, die da so rumstehen – und neben so einem Actross kommt man sich ganz schön klein vor.



Ein paar Meter weiter latscht man an einem Porsche vorbei, der gerade in einem Wohnmobilbauch verschwindet. Messe eben.

Hochhäuser auf Rädern – und ein Anschluss-Wahnsinn
Und tatsächlich gibt es mittlerweile Hochhäuser als Wohnmobil. Das Ding ist einfach gigantisch hoch. Ich kann mir gut vorstellen: Wenn der Stellplatz voll ist und man sitzt da oben drin, thront man über den Dächern. Hat bestimmt seinen Reiz.
Am beeindruckendsten fand ich aber ein Foto, das Frohmi gemacht hat: die Anschlüsse unten am Fahrzeug. Unfassbar, wie viele das sind. Mein erster Gedanke war schlicht – hoffentlich geht da nie was kaputt. Da blickt doch keiner mehr durch.





Blissmobil: E-Actros mit Containerkabine
Richtig geil fanden wir das Fahrzeug von Blissmobil: ein hundertprozentig elektrischer Actros mit einer 13-Fuß-Containerkabine hinten drauf. Blissmobil gefällt uns ja schon lange – vom Design und vom Konstrukt her, dass man einfach eine Kabine auf den Lkw stellt und quasi fertig ist.
Aber das Ganze auf einen elektrisch angetriebenen Actros zu packen: megageil. Sehr, sehr imposantes Fahrzeug. Und das absolut Coole – ein E-Motorrad ist auch noch mit dabei. Ich glaube, da könnte die Zukunft hingehen.



Airstream: Frohmi setzt sich rein
Für Airstream schlägt unser Herz ja auch immer ein bisschen. Also hat Frohmi sich mal in den kleinsten Airstream gesetzt, den Wood Traveler 17. Richtig nettes Konzept, das gefällt uns immer wieder.
Von innen wirkt er recht kahl und karg – aber da fehlt natürlich noch das persönliche Chichi. Ein bisschen was von einem selbst rein, und dann sieht das Ding bestimmt richtig geil aus.






Rhöncamp Rebel XL: Was bringen 40 Zentimeter?
Danach sind wir zu Rhöncamp gelatscht. Den Rebel soll es dort als XL-Variante geben – also vierzig Zentimeter mehr. Mich hat natürlich brennend interessiert, wie sich diese vierzig Zentimeter im Fahrzeug bemerkbar machen. Also reingestolziert und das Auto intensiv unter die Lupe genommen.
Wirklich eine schöne Lösung, schön 4×4, und der Grundriss ist auch sehr nett. Die Kabine ist hochwertig gebaut, das gefällt uns richtig gut. Zu meinem Lieblingsthema Hinterachslast konnte mir dort allerdings keiner etwas sagen – da mussten sie erst nachschauen. Die Information hole ich mir aber noch. Das ausgestellte Fahrzeug kostet 224.990 Euro. Auch für ein kleines Offroad-Wohnmobil eine ganz schöne Stange Geld.



Unser Highlight: der Offtrack in Klavierlack
Und dann stand da diese Karre in Schwarz von Offtrack. Mein erster Gedanke kam sofort: Dieses Auto ist unmöglich sauber zu halten. Glänzender Klavierlack, da siehst du jeden einzelnen Kratzer. Als Showfahrzeug aber absolut in Ordnung – ein echter Hingucker ist es allemal.

Als Erstes sind wir natürlich in die Heckgarage gestürmt – und die ist für einen Kastenwagen richtig groß. Gefällt uns ausgesprochen gut. Besonders angetan haben es mir die kleinen Waben auf dem Boden, da lässt sich jede Kiste bestens arretieren.
Frohmi guckte mich dann mit großen Augen an und fragte: Und wie kriegst du da den ganzen Sand wieder raus? Gute Frage. Ich bin gespannt, ob sich so ein Wabenboden durchsetzt. Reingekommen sind wir übrigens nicht – Standpersonal war nicht zu finden, die hatten wohl die Tarnkappe auf. Trotzdem: echt geiles Konzept.



Zwischendurch: eine kleine Pommes
Irgendwann muss auch mal was rein. Wir hatten uns vorgenommen, bis zum späten Nachmittag durchzuhalten, und für Tilda ist so ein Messetag von morgens bis abends ohnehin ganz schön lang. Also: eine kleine Pommes, kurz durchatmen, weiter geht’s.


Ausgeruht ging’s dann weiter zum Atlantis Carbon 4×4, den wir uns von außen angeschaut haben. Eine Außenhülle komplett in Carbon ist ja auch mal was Besonderes – durchaus interessant.


Heckgaragen-Sitzen, diesmal im HYMER
In Heckgaragen sitzen machen wir ja immer wieder gerne. Diesmal war ein HYMER B Klasse dran.

Abends: Content-Creator-Treffen in Halle 15
Danach haben wir noch ein bisschen am Hymer-Stand rumgelungert und uns mit dem lieben Stefan vom 3H Campingcenter unterhalten, der uns auf einen Kaffee und eine Cola eingeladen hat.
Dann ging’s hoch zum Content-Creator-Treffen. Eigentlich sollte das draußen stattfinden, aber weil es immer wieder geregnet hat, sind wir in die Bar Nummer 15 über den Messehallen gezogen. Dort waren sie alle versammelt: Content Creator, Blogger, YouTuber, Social-Media-Akrobaten.
Es wurde ein toller Abend. Die Messe hat uns bestens verköstigt, es gab super Weißwein – zwei Gläschen, vielleicht auch drei. Nach einer kurzen Ansprache haben wir es uns gut gehen lassen und uns kräftig ausgetauscht. Frohmi hat sich lange mit jemandem aus dem Marketing eines Herstellers unterhalten. Was dabei rausgekommen ist, habe ich bis heute nicht erfahren. Aber wir mögen unseren MaLTe genau so, wie er ist.





Tilda war nach dem ganzen Messetag natürlich richtig müde. Hat sich’s aber in der Ecke gemütlich gemacht, ist friedlich eingeschlafen und hat uns quatschen lassen. Bester Messehund der Welt.

Im strömenden Regen sind wir dann irgendwann totmüde zurück zum Messeplatz gefahren. Und ab ins Bett.
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