
Es ist Zeit… endlich wieder Dänemark. Und diesmal so richtig. Mit MaLTe, mit Wind im Kopf und Sand zwischen den Zähnen.
Wir waren im Mai/Juni für 2,5 Wochen in Dänemark und das waren unser Stationen:
An der Ostsee
Kappeln
Wir starten mit 3 Tagen in Kappeln. Bo hat schon frei und Frohmi arbeitet noch mobil. Das Städtchen geht einfach immer! Und nicht zu vergessen ein neues Einkaufszentrum mit mega Super- und Baumarkt in Laufweite 😉



Aabenraa
Danach gehts schnell rüber nach Aabenraa – und zack, da war dieses Gefühl wieder. Ihr kennt das vielleicht: Grenze überquert und plötzlich ist Urlaub. Einfach da. Ohne Diskussion. Aabenraa selbst? Nett. Hafen, eine Nacht, bisschen sortieren. Aber uns zieht’s ja immer weiter. Richtung Norden. Richtung Meer.


Ebeltoft
Erstes echtes Ziel: Ebeltoft. Spontan umgeplant – beste Entscheidung. Vom Brett ins Bett, wie wir so schön sagen. Campingplatz direkt am Wasser, Surfspot vor der Tür. Viel näher dran geht wirklich nicht. Trotz Pfingsten und vollem Platz: entspannt, ruhig, genau unser Ding. Frohmi ist noch schnell durch die Altstadt gestromert – Kopfsteinpflaster, kleine Läden, ein paar Schuhe (natürlich 😅). Alles fußläufig, alles easy. Wenn man sich vom Wasser trennt, fängt übrigens in Laufweite ein tolles Naturschutzgebiet an.
Wir würden gerne bleiben… naja, die Weite ruft.






Hafenhopping
Fiskersund
Weiter ging’s an den Limfjord. Hafenhopping. Der erste ist dann doch mal Pfingst-voll, also Kaffee und weiter. Das ist hier sowieso das System: viele kleine Häfen, 160–200 Kronen, einchecken per QR-Code, läuft. In Fiskersund dann gelandet – und direkt MaLTe-Verwandtschaft getroffen 😂 Austausch, entspannter Nachmittag, erstes Softeis, Tilda auf großer Runde, Vögel laut, Wasser still. Diese Abende… ihr wisst schon.



Glyngøre
Noch ein Hafen: Glyngøre. Landzunge, Wingfoil-Spot, Strand, Wald, Supermarkt. Alles da. Seglerheim durften wir mitbenutzen (obwohl wir’s gar nicht brauchen) – aber schon ziemlich gut. Pfingsten vorbei, plötzlich Ruhe. Drei Womos, Stille, perfekte Nacht.
Hier hat es uns sehr gut gefallen, alles sehr hübsch! Der ganze Ort ist mit pinken Plakaten ausgestattet, Fähnchen, Aufkleber, wirklich überall. Für die Radsportfans: hier ist das zu Hause von Jonas Vingegaard.






Endlich Nordsee
Vilsund
Kurz angefixt von Vilsund – der Ostwind-Spot von Cold Hawaii, flaches Wasser, perfekt für uns (ja, wir geben’s zu: große Wellen machen uns immer noch ein bißchen nervös 😅). Sehr coole Infrasturktur mit Umkleiden, Duschen, Picknickbänken. Halt nur leider heute kein Ostwind, wie sowieso hier eher selten.


Klitmøller
Aber… Ihr ahnt es. Die Dünen rufen.
Klitmøller. Cold Hawaii. Dieser Ort hat einfach Sog. Man steht am Strand mit ’nem Pølsler und guckt stundenlang aufs Wasser. Profis, Anfänger, Wellen, Wind. Campingplatz auch genau unser Ding: einfach hinstellen, fertig. Und das Duschhaus? Wirklich schön. Mit Liebe gemacht. Selten, dass wir das sagen. Auto waschen darf man auch – ab 13 Uhr :). Und diese Übernachtungs-Shelter sieht man jetzt überall auf Plätzen, die sehen schon sehr cool aus.











Strand-Fahrten
Nächster Programmpunkt: ab mit MaLTe auf den Strand, ab Richtung Norden. Aber es gibt ein Stürmchen und wir schauen in Hansi kurz den Profis zu.

Wir sind auch immer noch happy mit unserer Beklebung – sieht immer mal so oder so aus 🙂


Blokhus Naturcamping
Kurz in Rødhus Strand bei Sturm schnuppern und erstmal pennen auf dem Blokhus Natur Camping. Morgen ist Sonnentag angesagt. Ein alter aber sauberer Campingplatz – das tollste: eine Hundewiese! Fand Tilda mega!



Rødhus bis Løkken
Und dann ging’s richtig los.
Rødhus bis Løkken. Knapp 30 Kilometer Strand. Einfach so. MaLTe im Schritttempo, Tempomat auf 25, links die Nordsee, rechts die Dünen. Anhalten, wann wir wollen. Tür auf, Wellen, weiter. Kein 4×4 nötig – der Strand ist hart wie Beton. Nur Richtung Düne… naja, haben wir kurz getestet. Reicht dann auch 😅. 4×4 haben ist besser als brauchen 🙂
Abends komplett platt. Aber die gute Sorte.







Fragt ihr Euch, warum wir genau vor dem einsamen Rettungsring gehalten haben? Wir auch 😂. Vielleicht unbewusst, damit das Auge noch irgendeinen Anhaltspunkt hat. Hätte ich rausretuschieren können, wollte ich aber nicht.




Løkken
Løkken selbst? Steilküste. Lage, Lage, Lage. Wir waren hier schon öfters, ein Place to be für uns. Aber diesmal ein einem Meer aus lila Strandnelken und einem Anflug von Hochsommer.
Platz eher simpel, aber völlig egal. Abends Whisky-Tasting (Frohmi auf Octomore-Mission), Bunker wandern, Städtchen bummeln, Paraglider über uns, Sonne runter. Perfekt. Zwei Nächte. Keine Sekunde bereut.










Kjul bis Uggerby Å
Und weil’s noch nicht reicht: nächste Strandfahrt. Kjul bis Uggerby Å. 20–30 Knoten Wind, leergefegt, teilweise schmal, Meer ziemlich nah. Ein bißchen Adrenalin, ganz viel Grinsen. Bis zur Flussmündung, drehen, durchatmen. Schon besonders.




Skagen
Ganz oben dann und an die „Ostsee“ – sieht aber aus wie Nordsee. Skagen. Ende der Welt. Sonntag, nur ein paar Geschäfte auf, keine Kreuzfahrtschiff-Massen – Jackpot. Auf einmal entspannt, fast ruhig. Leuchtturm statt Trubel, bisschen bummeln, Hafen für Tilda (natürlich Highlight). Wahnsinn, was mir hier für krasse Fischerboote sieht.



Wir schlafen auf dem kleinen Camping in Grenen am Wasser. Zwar gut gefüllt aber sehr nett.



Råbjerg Mile
Am nächsten Tag wollen wir wieder auf den Strand, aber die Nordsee zeigt, wer hier das Sagen hat. Strand gesperrt, überspült. Also Plan B: Råbjerg Mile. Wanderdüne. Hochlaufen, keuchen, staunen. Tilda im Ziegenmodus 🐐 Und dieses Gefühl da oben… wie Dune de Pilat. Wirklich. Abends dann noch Skagen Sydstrand – Dünen, Ostsee, dicke Pötte am Horizont. Einfach nur sitzen und runterkommen.





Skiveren
Nächster Tag, nächster Strand. Skiveren Richtung Hirtshals. Sonne, wenig Wind, endlose Weite. Bis ein kleines Flüßchen quer über den Strand lief. Kurz überlegt… und dann lieber umgedreht. Muss ja nicht immer eskalieren 😅. Wir sind ausreichend damit beschäftigt, zu verkraften an was für einem tollen Platz man hier stehen darf!



Kjul Strandcamping
Hirtshalscamping war ausgebucht! Also Kjul Strandcamping. Oldschool, ruhig, mitten in den Dünen. Goldrichtig. Eine Entdeckung des Urlaubs. Man hat Blick auf die Nordsee – eher selten.

Wingfoilen & Chillen zum Abschluss
Hvide Sande
Zwischendurch – natürlich – Hvide Sande. Eigentlich wollten wir nicht hin. Wirklich. Aber irgendwie landen wir immer wieder dort. Vier Stellplätze: Meer, Fjord, Hafen, Mole. Alles top organisiert. Foilen am Südstrand (Frohmi liebt’s… Bo auch, nur ein klitzekleines bißchen weniger 😅). Tilda im Fischparadies am Hafen. Pølsemix, Softeis, bisschen bummeln. Zwei Tage weg. Einfach so.






Vejers Strand
Und dann: Vejers Strand.
Mitten in den Dünen. Direkt am Autostrand. Genau unser Ding. Kleine, versteckte Plätze (teilweise nur mit 4×4), normale Stellflächen, große Bereiche für Liner. Duschen fast wie im Hotel. Kleiner Markt, Pommes, Pizza – gefährlich gut.
Den ganzen Tag draußen: Wind, Salz, Meer. Mit MaLTe runter an den Strand oder zu Fuß über die Düne – und zack, Blick aufs Wasser. Kiten, surfen, oder einfach nur gucken.
Klar, in der Saison wird’s voll. Und günstig ist anders.
Aber ganz ehrlich: Das hier kommt schon verdammt nah an perfekt ran.
Wir bleiben noch ein bißchen… oder auch länger … 🥰









Ach herrje – schon wieder 2,5 Wochen um! Hat man doch wieder einiges erlebt uns gesehen. Dänemark geht halt immer 🥰!
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