Es ist Mitte April und wir starten in einen kleinen Deutschland Urlaub. Ziel der ersten Etappe ist Kiel – Nord-Ostsee-Kanal & Heiligenhafen. Tilda bettelt schon, dass es endlich los geht!

Kiel – Nord-Ostsee-Kanal
Der erste Stopp ist Kiel. Hier hat Frohmi einen beruflichen Termin und wir bleiben 3 Tage. Einfach nur chillen und Schiffe gucken. Das haben wir schon seit langem mal gewünscht und jetzt in der Vorsaison bekommt man hier auch problemlos einen Platz an der Schleuse Holtenau, mit Schiffs Aussicht!

Und es fängt direkt gut an – mit einem Schiff, dass Windradflügel geladen hat. Waoh!

Die Augen fallen uns schier aus dem Kopf, als diese Superyacht vorbei kommt. In den lokalen Medien findet man raus, dass sie auf Probefahrt vor der Auslieferung ist und schlappe 360 Mio Dollar kosten soll. Sieht auf dem Foto eher harmlos aus….

Es ist schon sehr beeindruckend, was für Riesenschiffe sich durch die scheinbar kleine Schleuse quetschen. Ein Container Schiff fährt auf Wasserstoff mit grüner Energie und gleitet lautlos vor uns her. Ganz schön spooky für so einen Riesen.
Die Marine Traffic App ist in Dauereinsatz. Wer sie nicht kennt: hier werden alle Schiffe mit aktuellem Standort und Informationen angezeigt. Wirklich hoch interessant!! Also für uns…. 😉
Täglich zu sehen ist die ColorLine Fähre in der Kieler Bucht auf dem Weg von und nach Oslo. Ach, da bekommt man schon wirklich Fernweh. Oder Fährn-Weh?

Der Stellplatz ist irgendwie urig. Kein Schischi , irgendwie trubelig, aber irgendwie auch mit Liebe angelegt.

Beim angrenzenden Café/Imbissbude gibt es gutes Essen und hübsche 50er Jahre Deko. Es gibt auch eine Art Museum, aber das hat zu.
Leider ist nebenan eine Kies-Verladestation. Das macht es sehr staubig und tagsüber laut.

Vom Stellplatz aus kann man zur Fuß zur Aussichtsplattform an der Schleuse laufen. Hier hat man eine gute Aussicht in die Kammern und viele Erklärungstafeln zur Geschichte. Wirklich sehr interessant. In Kiel muss die Schleuse ja zum Beispiel kaum Höhe ausgleichen, da es keine Ebbe und Flut gibt. Aber sie muss die Strömungen abfangen.
Drumherum

Mit dem Fahrrad kann man die Kiellinie am Wasser entlangradeln in die Stadt. Der Weg ist wirklich toll. Wir sind nicht bis ganz in die Stadt rein, da Tilda noch Fahrrad fahren üben muss. Die ersten Kilometer hat sie voll gut gemacht und dann soll die Stimmung ja auch nicht kippen 😉


Frohmi bringt dafür aus einem Café leckersten Kuchen mit. Also das können wir wirklich empfehlen: Konditorei & Café Fiedler in Kiels Innenstadt.

Die Kieler Förder verabschiedet uns mit einem tollen Regenbogen. Sicherlich nicht der gemütlichste Platz, für uns aber toll!

Weiter geht´s – das eigentlich Ziel ist Fehmarn.
Heiligenhafen
Wir machen noch einen Stopp in Heiligenhafen. Der Stellplatz ist schön angelegt. Im Hintergrund hat man leider die Hochhäuser, dafür neben an eine Wiese mit Hochlandrindern.

Zum Strand ist es nicht weit. Für uns aber leider doch 2 Kilometer – wir müssen erst noch lernen, dass wir mit dem Fiffi nicht überall an den Strand dürfen, das vergessen wir immer.
Das Gestell steht in der Hauptsaison mit einer Schaukel IM Wasser. So sieht es aber auch schon hübsch aus.

Tilda findet eine Hundedusche, muss aber zum Glück nur posieren. Duschen findet sie gar nicht witzig.

Der Strand gefällt uns für die Ostsee sehr gut, auf der Weiterreise fahren wir durch den Ort. Auch der sieht sehr hübsch aus. Leider ist der Stellplatz für-mal-eben-ins-Dorf zu weit weg.

Von weitem kann man noch auf das Naturschutzgebiet Graswarder schauen. Das bleibt definitiv mal noch auf unserer Deutschland-Reise-Liste.

Am besten hat Bo wohl die Waschanlage in Heiligenhafen gefallen :D. Marygold muss sauber sein, wir fahren ja schließlich auf ein Festival.

Und dann geht´s auch schon über den Kleiderbügel nach Fehmarn.

Es geht zum Stormy Ocean Festival auf Fehmarn. Den Bericht dazu findet Ihr hier:
https://stranddeko.com/2024/04/28/stormy-ocean-festival-fehmarn/
Und was wir danach auf Fehmarn noch erlebt haben, erfahrt ihr im nächsten Artikel.
Aloha, auf bald
Eure Stranddekos
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