
Abends fahren wir dann ein Stück nach Süden.
Nach einem Frühstück am Veerse Meer verabschieden wir uns mal für ein paar Stunden von der Queen und lassen sie gut geparkt zurück.
Sogar am Montag ist hier ein Hochzeit mit vollem Programm. Gar nicht so einfach ein Foto ohne die ganzen Schaulustigen drum zu erhaschen.
Danach geht es ab auf die Bahn. Ziel Andernach, am Rhein. Wir hoffen, dasss man an einem Montag wenigstens noch einen Stellplatz bekommt. Dabei fahren wir diesmal durch Belgien. Hier rappelt – nichts! Ein bißchen das Front-Rollo. Aber nicht nennenswert, für die Strecke! Erstmal stehen wir aber in Antwerpen im Stau. Auch das ist im Flair ganz angenehm. Dadurch dass man höher sitzt, hat man mehr Ausblick und die LKW-Fahrer sind auch etwas umgänglicher, wenn man fast auf Augenhöhe sitzt.
Dienstag sehen wir dann unserer Prinzessin wohlbehalten wieder und die Freude ist groß und der Flair-Spuk schon wieder vorbei.
Und wie fanden wir nun 6 Tage im Flair. Großartig! Im wahrsten Sinne des Wortes 😉 Wettertechnisch hatten wir ein perfektes Stranddeko-Wochenende: wir hatten Sturm, wir hatten viel Wind, wir hatten wenig Wind und wir hatten Sommer. Soweit zu den Rahmenbedingungen. Beim Auto fangen wir einfach mal vorne an:
Das Fahrgefühl: Dick? Wer hat gesagt, dass ich dick bin? Frei nach Obelix – immer eine Sache des Betrachters. Wir haben uns weder groß noch breit noch sonstwie unangenehm gefühlt. Wie direkt am Anfang festgestellt: fahren sehr Auto-mäßig. Aber, was in der Natur liegt, definitiv windanfälliger als unser Arto auf Doppelachse. Die Prinzessin fährt da eher mit dem Motto „Raumgleiter“.
Das Cockpit: Die Frontscheibe ist näher als bei unserem Arto. Das macht ihn auch fürs Rangieren sehr übersichtlich. Frohmi mag die Ablageflächen. Genug Platz um Wasserflaschen, Kaffeekannen, Laptop, Kamera & Co um sich zu sortieren.
Hier erwähnen wir auch mal noch die Luftfederung. Wollten wir schon immer mal: auf dem Platz stehen, Knöpfchen drücken und gerade stehen. Toll!!! 🙂 Das Fauchen was sie manchmal dann von sich gibt, erschreckt am Anfang und hat sich bei uns den Beinamen „Fuchur“ eingehandelt (der Drache aus der unendlichen Geschickte).
Die Festtanktoilette haben wir als gut befunden. Entsorgen war kein Problem. Nur genau zielen und das Grauwasser hinterschicken.
Die Dusche war grandios! Die würde ich so nehmen. Schlafen sowieso kein Problem. Ganz ähnlich wie in der Prinzessin. Seine wirklichen herausragenden Stärken zum gemütlichen Wohnen wird der Flair dann wohl erst im Winter präsentieren können. Wir haben an einem frischen Morgen die Heizung angemacht und festgestellt, dass hier natürlich eine echte Fußbodenheizung verlegt ist. Kuschelig!
Außen: ja außen finden wir beide richtig gut!!! Wir wollten eigentlich ein Bo- & Frohmi-Favorites Liste machen. Sind aber beide direkt beim Stauraum gelandet. Na prima.
Aber: Bo müsste sein Putz-Equipment um einiges aufstocken. Der ganze Glitzer möchte ja weiter blinken und außerdem kommt man auch nicht mehr so eben an die Fenster. Muss Bo weiter Pommes essen, vielleicht wächst er dann noch was.
Frohmi liebt aber natürlich das Design für die Linse. Und die grau-bronzene Grundfarbe. Perfekt für tolle Fotos!
Am Ende stellen wir fest: wir freuen uns wahnsinnig auf unsere Prinzessin. Einfach weil sie ja uns gehört und wir ja auch immer eine emotionale Bindung zu unseren Womos haben. Jaja, Frohmi mehr als Bo. Beruhigend stellen wir aber fest: im Grunde haben wir auch alles, was man braucht. Viele Bau-Teile sind ja auch einfach gleich bei den Modellen. Alles, was man als Luxus mehr haben kann, ist natürlich toll und man gewöhnt sich sehr schnell daran, braucht es aber ja nunmal nicht.
Außerdem geben wir zu: wir hatten das Gefühl 6 Tage wie Fred vom Jupiter, ein Alien auf Erdenbesuch angestarrt worden zu sein. Am Brouwersdam geht man noch etwas unter. Als wir aber die letzte Nacht auf einem eher Camping-artigen Stellplatz und an einer vollbesetzten Pommesbude vorbeigefahren sind, fallen allen Leuten gefühlt die Augen aus dem Kopf. Natürlich fällt so ein Raumschiff auf! Ist ja auch nichts Schlimmes, wir gucken ja auch gerne 2x hin bei einem schönen Auto. Aber hey, wir sinds doch nur…!
Aber gleichzeitig wissen wir auch: ja, ein Flair ist definitiv etwas für uns. Der Mensch braucht ja Projekte. Das Modell finden wir perfekt. Größer muss er für uns wirklich nicht sein. Wir finden ihn so ganz handlich und würden damit überall dahin fahren, wohin wir mit der Prinzessin auch hinfahren.
Wir könnten Euch noch Trilliarden Aufsätze über dieses Auto erzählen. Aber fahrt doch einfach zum Caravan Salon und schaut ihn Euch in Ruhe dort an. Da stehen einige rum.
Und ganz nun wirklich am Ende ein wirklich großes Dankeschön an Niesmann & Bischoff für die 6 Tage mit Flair. Ist ja auch nicht selbstverständlich, dass man ein Womo für eine sportliche 6stellige Summe in die Hand gedrückt bekommt. Für uns ein großartiges Erlebnis. Wir wurden übrigens nicht gezwungen, Werbung zu machen. 😉 Alles was wir schreiben, passiert aus freien Stücken. 🙂 Wer uns kennt, weiß wie ausgiebig wir über Sachen referieren können, von denen wir einfach überzeugt sind und an den wir vor allem Spaß haben. Und das hatten wir!!!
Für unser nächstes Stranddeko-Ereignis was ansteht – der Caravan Salon in Düsseldorf – heißt das, dass wir nicht stundenlang im Flair rumsitzen müssen. Haben wir ja ausgiebig erledigt. Oder gerade doch…? Naja, Ihr wisst, wo Ihr uns findet… 😉
